Der Nokta Legend 2 verfügt über insgesamt fünf werkseitig voreingestellte Programme, darunter spezifische Modi für Parks, Felder und Strände. Diese unterscheiden sich vor allem durch ihre Anpassung an die Bodenbeschaffenheit und die Art der zu erwartenden Fundstücke:
- Park-Programm: In Parks gibt es oft viel Oberflächenmüll. Ein wichtiges Merkmal für die Suche in Parks ist die Funktion „Bottle Cap Reject“ (Kronkorken-Ablehnung), die dabei hilft, störende Flaschenverschlüsse auszufiltern, die in diesen Bereichen häufig vorkommen.
- Feld-Programm: Bei der Suche auf Feldern, etwa nach römischen oder antiken Münzen, empfiehlt sich die Frequenz M2, da diese empfindlicher für Ziele mit geringer Leitfähigkeit ist. Für besonders nasse Bedingungen auf Feldern ist die Frequenz M3 vorgesehen, da sie Störungen durch feuchten Boden eliminiert.
- Strand-Programm: Dieser Modus ist speziell in zwei Unterkategorien unterteilt: MD für trockenen Sand (dry sand) und MW für nassen Sand (wet sand). Die Quellen weisen darauf hin, dass bei hochleitfähigen Zielen am Strand niedrigere Frequenzen (wie M1) oft effektiver sind als höhere.
Jedes dieser Hauptprogramme bietet zudem vier Speicherplätze: Ein werkseitiges Standardprogramm und drei leere Slots, in denen der Nutzer eigene bevorzugte Einstellungen dauerhaft speichern kann. Alle Programme profitieren von der stabilen Leistung des Geräts auf leitfähigem Boden, was besonders bei nassem Untergrund oft eine Herausforderung darstellt.
Vorteile der Multifrequenz-Modi M1 bis M3
Der Nokta Legend 2 bietet drei verschiedene Multifrequenz-Modi (M1, M2 und M3), die jeweils spezifische Vorteile für unterschiedliche Suchbedingungen und Zielobjekte aufweisen:
- M1 (Der Allrounder): Dieser Modus wird als die ideale Frequenz für das allgemeine Detektieren beschrieben. Ein wesentlicher Vorteil von M1 ist seine Stärke bei hochleitfähigen Zielen; in Tests zeigte sich dieses Programm bei Objekten mit hohen Leitwerten (wie etwa einer 40 auf der Skala) deutlich kraftvoller als die anderen Modi.
- M2 (Fokus auf Kleinfunde): M2 arbeitet in einem etwas höheren Frequenzbereich. Der Hauptvorteil liegt hier in der höheren Empfindlichkeit gegenüber Zielen mit geringer Leitfähigkeit. Aus diesem Grund ist M2 besonders empfehlenswert, wenn Sie gezielt nach römischen oder antiken Münzen suchen.
- M3 (Stabilität bei Nässe): Dieser Modus ist speziell für den Einsatz unter feuchteren Bedingungen vorgesehen. Sein entscheidender Vorteil ist die Fähigkeit, Störungen durch nassen Boden zu eliminieren, was für eine stabilere Performance sorgt. In der Praxis bedeutet dies, dass das Gerät auch auf leitfähigem Grund, wie er beispielsweise durch jahrhundertelange Beweidung entstehen kann, sehr ruhig läuft. Es ist jedoch zu beachten, dass M3 bei hochleitfähigen Zielen schwächer reagieren kann als M1.
Zusammenfassend ermöglichen diese Modi eine gezielte Anpassung: Während M1 für die allgemeine Suche und tiefe, hochleitfähige Objekte optimal ist, bietet M2 Vorteile bei historischen Kleinfunden und M3 sorgt für die nötige Stabilität bei schwierigen, nassen Bodenverhältnissen.